Über Epikur

Der Anfang

Als niedergelassener Psychotherapeut begann ich 1998 damit, mich nach Abrechnungssoftware speziell für psychologisch-psychotherapeutische Praxen zu erkundigen. Die damals bekannten Programme entsprachen aber nicht meinen Vorstellungen von Einfachheit und leichter Bedienbarkeit. Diese Unzufriedenheit und meine eigenen Vorstellungen von einem guten Programm brachten mich eines Tages auf die Idee, diese Vorstellungen selbst professionell umzusetzen, und dann auch anderen Therapeuten anzubieten. Ich begann mit dem Entwurf einer Benutzeroberfläche und testete verschiedene Workflows, die meinen Anforderungen in der Praxis entsprachen. Nach dieser Konzeptionsphase wurde die Programmierung an eine Dresdner Softwarefirma übergeben.

 

Erstmals ein Programm in Java

Ab 2002 wurde Epikur, in der Version 2, nur noch plattformunabhängig in Java programmiert. Diese Entscheidung damals, erweist sich heute als sehr weitsichtig, da wir dadurch zu den wenigen Anbietern gehören, die ihre Software auch für Apple Macintosh und Linux anbieten können.

Ab 2005 übernahm ich alle Anteile an Epikur und siedelte das Unternehmen in Berlin an. Beiseite standen mir nun Entwickler, die zusammen mit mir das Programm zu einem Erfolg führen sollten.

 

Völlig neues Softwareprogramm

Ab 2006 begannen wir damit ein völlig neues Programm aufzusetzen. Es sollte noch leichter in der Bedienung sein und alle Eingaben sollten unmittelbar in der zentralen Patientenakte vorgenommen werden können. Das sollte die Übersicht bringen. Anfang 2009 wurde Epikur 3 vorgestellt. Die Netzwerkfähigkeit fehlte allerdings noch. Mit Epikur 4 wurde die zugrundeliegende Softwarearchitektur nochmals grundlegend verändert. Jetzt war die notwendige Netzwerktechnik integriert. Epikur 4 basiert nun auf einer sehr modernen Softwaregrundlage, die noch viel Potential für größere Aufgaben in sich trägt.

 

Warum das alles?

Manchmal frage ich mich, was mich so zur Schaffung eines Softwareprogramms motiviert. Ich denke es ist die Freude zu sehen, wie sich eine Idee in ein fertiges Produkt verwandelt. Am schönsten ist aber eine positive Rückmeldung von Kunden, denn dann weiss ich, dass vieles richtig gemacht wurde.

Das ist auch mein persönlicher Ehrgeiz. Ich möchte mein Wissen in die Entwicklung einer Software für Ärzte und Therapeuten einbringen, so dass ein Programm entsteht, das genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Zielgruppe angepasst ist. Und das geht natürlich am besten, wenn man selber zu der Zielgruppe gehört.

Auf der anderen Seite ist zu beobachten, das der deutsche Praxissoftwaremarkt von nur wenigen Programmanbietern beherrscht wird. Die Preise sind teils astronomisch, vor allem wenn man bedenkt, dass es in den letzten Jahren einen deutlichen Preisverfall bei allgemeiner Software gegeben hat. Dies natürlich auch durch das Internet, da sich hierdurch neue Vertriebswege eröffnet haben, die ganz andere Preiskalkulationen ermöglichen. Nur leider ist dieser Trend bisher bei Ärzten noch nicht angekommen. Aber wir versuchen das zu ändern.

Mit e-medico haben wir nun ein Programm, das erstmals auch in einer Allgemeinarztpraxis eingesetzt werden kann. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei allen bei der Entwicklung von e-medico beteiligten Ärzten bedanken. Das Epikur Team wird auch in Zukunft dafür arbeiten, dass Sie gute Programme zu fairen Preisen bekommen.
 

Ihr Bernhard Hertel